Bilder mit meinen Ex-Kollegen und von Fahrradtouren

Meine Fahrradtour 2019

Auf dem Weserradweg

Prolog

Nach dem Abbruch der Tour 2018 in Hameln sollte es von dort weiter in Richtung Norden gehen. Die Planung war klar: Mit der Bahn bis Elze und von dort auf dem Radweg Hameln - Berlin bis Hameln. Von Hameln dann auf dem Weserradweg nach Norden, solange es Spaß macht und der Hintern mitspielt. Das Wetter Ende Juli war prima, und passte hervorragend zu so einer Tour.

Das erste Highlight ereignete sich im Metronom vor Kreiensen: Heftiger Gestank war plötzlich im Zug, was dazu führte, dass er in Kreiensen eine Stunde Aufenthalt hatte. Eine Bremse hatte sich festgefahren.

 

Die gefahrene Strecke. Die verschiedenen Farben geben die Tagesetappen wieder.

 

Die Tour.

 

 

Der Bahnhof in Nörten-Hardenberg.

 

Mit einem Bauzug auf der ICE-Strecke.

 

 

Durch Elze geht es auf diesem schönen Weg.

 

 

Pause in Salzhemmendorf.

   

 

Und in Coppenbrügge.

 

Auf dem Weg nach Hameln.

 

Hameln.

 

 

 

 

Hier habe ich vor einem Jahr schon einmal gesessen, und gewartet...

 

Abendessen beim Italiener...

 

... mit allem Pipapo.
 

 

 

 Auf dem Weg aus Hameln heraus.

 

Schutzhütte bei Fischbeck.

 

 

Die Stiftskirche Fischbeck war leider geschlossen.

 

 

 

 

 

Kunst am Weg. Ein "Perlboot".

 

 

Burg Schaumburg in der Mitte, und die Paschenburg rechts oben.

 

 

 

 

 

 Fähre Großenwieden.

 

 

Mit Hochwasserpegel.

 

Marktplatz in Rinteln.

 

 

Das passte hier!

 

Impressionen aus Rinteln.

 

 

 

 

Und natürlich halte ich mich beim Abendessen nicht zurück.

 

 

Kloster Möllenbeck, nicht weit von Rinteln entfernt. Der Kreuzgang war leider geschlossen.

 

 

 

 

Bei Eisbergen.

 

Ein schöner Wegabschnitt bei Uffeln...

 

... bevor der Weg auf die linke Weserseite bei Bad Oynhausen über diese wunderschöne Brücke neben der A2 verlief.

 

Blick zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

 

Und endlich! etwas zum Durststillen!

 

 

Mein Zimmer in Minden.

 

 

 

 

In Minden.

Der Dom.

Das Pizzaessen am Abend war ein besonderes Erlebnis. Nachdem die Pizza auf meinem Tisch stand waren sofort Heerscharen von ekelhaften grünen Schmeißfliegen in unmittelbarer Nähe und machten das Essen so gut wie unmöglich. Andere Gäste waren nicht betroffen, die Viecher hatten es allein auf meine Pizza abgesehen, sodass ich nach der Hälfte aufgegeben habe.

Kurz danach setzte sich ein Paar an meinen Tisch. Es stellte sich heraus, dass der Mann die gleiche Pizza bestellt hatte, und dass sie wegen des Überfalls ins Restaurant geflüchtet waren, um dort in Ruhe weiter zu essen.

 

Ausflugsschiff auf dem Weg zur...

 

... Brücke des Mittellandkanals über die Weser.

 

Die neue Schleuse neben der alten Schachtschleuse.

 

Lisa und Willi in Petershagen.

 

 

Die "Pottmühle" hinter Petershagen.

 

 

Buchholz: Die Kirche...

 

 

... und ein schönes Fachwerkhaus.

 

 

Wegweiser vor Stolzenau.

 

 

Einer der vielen Kanäle, die die Mittelweser, zusammen mit....

 

... den Schleusen Schiffbar machen.

 

 

 

 

Und dann hatte ich mich - trotz guter Beschilderung und dem Navi vor der Nase - hinter Stolzenau doch glatt verfahren, und musste einige Kilometer über Wege fahren, die in einem üblen Zustand waren.

 

Unterwegs in Richtung Nienburg.

 

 

Das Rathaus in Nienburg.

 

 

Und der Cappuccino im Café nebenan.

 

Hier war es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zur Weiterfahrt zu erwischen.

 

Zwischen Nienburg und Hoya an einem Kanalabschnitt.

 

 

Eine ungewöhnliche Windfahne in Bücken, vor Hoya.

 

 

Mein Zimmer in einem Hotel in Dörverden war in einer ehemaligen Schule. Entsprechend groß war es.

 

Und das Abendessen passend dazu einfach lecker.

 

Die Staustufe in Dörverden ist auch gleichzeitig ein Wasserkraftwerk.

 

 

Blick auf Verden mit seinem markanten Dom.

 

Strohrollen, was sonst?

 

Die Beschilderung an diesem Unterstand ist eher etwas für Optimisten.

 

Wieder an einem Kanalabschnitt bei einsetzendem Regen.

 

 

 

Stärkung im Bootshaus in Achim.

 

 

 

 

So wird man in Bremens Süden begrüßt, wenn man in der Nähe der Autobahn A1 ist.

 

 

Das Weserstadion.

 

 

Ein Blick auf den Marktplatz.

 

Auf dem weiteren Weg nach Norden kam dann auch einer von den dickeren Pötten ins Bild.

 

 

 Die Graffitty-Mauer in Lemwerder. https://www.youtube.com/watch?v=hJpPlJtR5Xs

 

Kurz vor meinem Tagesziel: Eine kleine Kirche, die beim Hochwasser 1962 fast verschwunden wäre.

 

 

 

 

 

Weserfähre Bremen-Farge.

 

Auf der rechten Weserseite habe ich dann einen Abstecher zu einem der Denkmäler unserer grauenvollen jüngeren Geschichte gemacht: Der Bunker Valentin.

https://www.denkort-bunker-valentin.de/startseite.html#

 

 

Im dem von tausenden Zwangsarbeitern gebauten Bunker sollten U-Boote für den "Endsieg" gebaut werden. Kein einziges wurde jemals gebaut. Aber mehr als 1600 Menschen starben bei den Arbeiten.

 

 

Die Fähre Nordenham - Bremerhaven.

Skyline Bremerhaven.

 

 Die Seute Deern, die leider wenig später einen Totalschaden erlitt.

 

 Blick aus meinem Hotelfenster.

 

Das komische Ding links neben dem Hotelturm ist das Klimahaus 8° Ost. Man kann darin eine Reise auf dem 8. Längengrad um unsere Erde machen.

 

Rückweg nach Bremen. Eine Radwegsperre? Muss ich das ernst nehmen?

Doch. Musste ich wohl, und habe ich auch.

 

Eigentlich nicht mehr weit bis zum Bremer Hauptbahnhof und zur Innenstadt. Ein Blick nach vorn...

 

... und ein Blick von derselben Stelle zur anderen Seite.

 

 Noch ein Gang durch die Innenstadt.

 

 

 

 

 Doch, ich habe das Bein angefasst...

 

 

 ... und habe hier nach einem heftigen Gewitterschauer gut gegessen.

 

Zum Wohl!

 

Epilog

Es war eine schöne Tour, ich habe viel gesehen, und es hat sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr abwechslungsreich und vielfältig, trotz der eigentlich sehr flachen Weserlandschaft. Fachwerkhäuser, Klinkerhäuser, Holzhäuser... Noch dazu kann man sich kulturell und historisch jeden Tag in vielen Orten belesen und die Zeit dafür ins nahezu grenzenlose ausdehnen. Ich finde das alles toll und ich mag das bunte Bild. Genau diese Vielfalt sollte jede Region behalten.

Die Else hat vollkommen ohne Panne durchgehalten, es gab keine brenzligen Situationen und nur einmal die Notwendigkeit, unterwegs den Akku zu laden, denn der Gegenwind hinter Bremen war doch sehr heftig.

Erstrampelte Strecke mit dem Rad: 370 km. Höhenmeter dabei: 1300 m. Durchschnittsgeschwindigkeit 17 km/h.

Danke fürs Lesen

Klaus